Historie

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  • 1925

    Schon 1925 kam in der Freien Turnerschaft an der Eider der Wunsch nach einer Wassersportabteilung auf.

  • 1927

    Im Jahre 1927 setzte eine verstärkte Werbung für die Wassersportabteilung ein. Es wurden Pläne geschmiedet und die ersten "Bausteine" (Spendenmarken für den Bau eines Bootshauses) verkauft.

  • 1928

    Das Eigenleben der Wassersportabteilung beginnt im Jahre 1928. Vom eigentlichen Wassersport war man jedoch noch weit entfernt, denn es mussten erst selbst die Paddelboote gebaut werden. Dafür benötigte man ein Bootshaus.

  • 1929

    Es begann unter der roten Fahne der Freien Turnerschaft an der Eider, wobei die Farbe Rot "nicht Blut bedeutet, sondern Liebe, allumfassende Liebe zur geknechteten Menschheit", so ein Redner beim Richtfest des Bootshauses am 07. November 1929. Dieses Datum war das erste feststehende Datum in der Geschichte der späteren Wassersportvereinigung.

    Mit großem Eifer gingen die Mitglieder der Gruppe ans Werk. Die Gemeinde Büdelsdorf stellte kostenlos ein Grundstück auf dem Gelände des früheren Eiderstadions an der Armesünderbucht zur Verfügung (heute: die Bucht des Büdelsdorfer Yacht-Club). Planierungs- und Aushubarbeiten führten die Vereinsmitglieder selber aus.

  • 1930

    Nach 6.500 kostenlos geleisteten Arbeitsstunden der Mitglieder wird das erste Bootshaus am 17. August 1930 eingeweiht. Das schlechte Wetter machte am 16. August 1930 eine Korsofahrt und ein Konzert der Spielleute, am Tag zuvor, zunichte. Am 17. August konnte dann aber gefeiert werden. Neben einem Festzug, Ansprachen und Festreden gab es sportliche Wettkämpfe und Vorführungen. So führten z.B. Mitglieder des Kieler Vereins die sogenannte Eskimorolle vor. Die Büdelsdorfer Rundschau vom September 1930 berichtete ausführlich darüber.

  • 1930

    Der Bau der Paddelboote konnte nun im Bootshaus beginnen. Neben einem Werktisch gab es ein paar Böcke und einen großen Wasserkessel. Das Material für die Boote brachte jeder selber mit. Man baute ein vom Arbeiter-Turn- und Sportbund entwickeltes Modell. Die Spanten der Boote wurden über dem Kessel weichgemacht und gebogen. Der Bootskörper bestand aus langen, dünnen Brettern, die dicht an dicht auf die Spanten verleimt wurden. Ein dünner Baumwollstoff wurde nun mit Ölfarbe (Bleiweiß) auf den Bootskörper geklebt und von außen mit Ölfarbe gestrichen. Später bestand das Deck der Boote nur noch aus Stoff, der gut mit Ölfarbe getränkt wurde. Drei Bootsbauer, die auch Mitglieder im Verein waren, standen den Sportsfreunden mit Rat und Tat zur Seite.

  • 1933

    Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Verein am 05. April 1933 aufgelöst. Alles Eigentum durfte jedoch durch die Mitglieder abgeholt werden, mit entsprechendem Eigentumsnachweis. Offiziell wurde erst am 28. Februar 1934 durch die Nationalsozialisten von dem Bootshaus Besitz ergriffen.

  • 1945

    Im Jahre 1945, nach Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde das Bootshaus mit Flüchtlingen belegt. Nachdem diese das Bootshaus verlassen hatten, ist das Bootshaus durch Gemeindebeschluss dem Büdelsdorfer Turn- und Sportverein übergeben worden.

  • 1951

    Im Rahmen eines Rechtsstreites wurde am 18. Juni 1951 vom Wiedergutmachungsamt eine Rückerstattung angeordnet. Der BTSV blieb bis 1954 Mieter in dem Bootshaus.

  • 1954

    Ahlmann-Carlshütte kaufte 1954 das ganze Sportfeld. Der Verein erhielt eine finanzielle Entschädigung.

  • 1954

    Am 24. November 1954 wandelte sich der Verein um und gab sich den Namen "Wassersportvereinigung an der Eider Büdelsdorf e.V."

  • 1954

    Von 1954 bis 1956 war Heinrich Beeck, genannt Hein, seit Gründung der Wassersportvereinigung, der 1. Vorsitzende der Wassersportvereinigung

    (1. Präsident der WVB).

  • 1956

    Von 1956 bis 1966 war Friedrich Lentge, genannt Fiete, der 1. Vorsitzende

    (2. Präsident der WVB).

  • 1958

    Es folgte die Umsiedelung auf ein Gelände an der Enge, dorthin, wo die WVB heute ihren Sitz hat. Es gab nun drei Gruppen:

    1. Paddler

    2. Angler

    3. Segler und Motorbootfahrer

    Mitgliederzahl 1958: 100 Mitglieder, davon 60 Jugendliche; 50 Boote standen im Bootshaus

  • 1962

    Büdelsdorfer Rundschau 1962: "Die Büdelsdorfer Wassersportler legen keinen besonderen Wert darauf, sich an Wettkämpfen zu beteiligen. Sie lieben es, zu Wasser zu wandern und auf diesen Fahrten die Schönheit unserer Heimat kennenzulernen. So führte eine Fahrt vom Bothkamper See eiderabwärts durch den Westensee und den Nord-0stsee-Kanal zurück zum Bootshaus. Beliebte Fahrtengebiete waren die Bokeler Au, die Jevenau und die Wehrau. Wenig Glück hatten einige Sportler, die mit ihren Booten am Himmelfahrtstage auf der Sorge durchs Land streifen wollten. Der Wettergott war ihnen nicht wohl gesonnen. Regen, Schnee und ein eisiger Wind zwangen sie ihr Vorhaben aufzugeben. Kurzentschlossen wurden die Boote bei Sorgbrück aus dem Wasser gezogen, verpackt und fort ging es mit der Bundesbahn nach Eutin und von dort auf der Schwentine entlang heimwärts Sechs Kanuten beteiligten sich an der Landesverbandsfahrt "Rund um den Bodensee". Alle sechs konnten die Bedingungen für den Bodenseewimpel erfüllen. Andere Kameraden fuhren zum Maschsee, an die Ostsee oder verlebten ihren Urlaub am Westensee. Nach der Ferienzeit wurden nur noch kleinere Fahrten unternommen zum Wittensee, zur Untereider oder zum alten Ringkanal bei Kluvensieck."

  • 1963

    Auf einer Gemeinschaftsfahrt des Landes-Kanu-Verbandes haben sich 32 Kanufahrer der WVB beteiligt und sind die Donau von Ingolstadt nach Wien befahren (ca. 500 km). Weitere Ausfahrten folgten in den folgenden Jahren.

  • 1966

    Von 1966 bis 1976 war Gerhard Sadrinna der 1. Vorsitzende der WVB

    (3. Präsident der WVB).

  • 1968

    Die Serie der großen Wanderfahrten endete 1968 mit einer Ferienfahrt von Wien nach Budapest. Es nahmen Österreicher, Amerikaner, Franzosen, Holländer, Tschechen, Ungarn und Deutsche teil.

  • 1976-1988

    Jedes Jahr richtete die Wassersportvereinigung die Büdelsdorfer Kanu-Regatta, verbunden mit den Landesmeisterschaften auf der Kurz- Mittel- und Langstrecke für Schüler, Junioren, Damen und Herren aus.

    Einige WVB-Kanuten fuhren im Landeskader und auch bei den Norddeutschen Meisterschaften.

    Dörte Reh, unsere erfolgreichste Sportlerin, schaffte es in den Deutschen Nationalkader.

    In dem Zeitraum von 1976-1988 nahmen Wassersportler der WVB am Weselmarathon teil, der in folgenden Streckenlängen angeboten wurde: 53 Kilometer, 80, Kilometer und 135 Kilometer

    Auch auf der Schwentine wurde an der berühmten Rallye teilgenommen, die in den Längen 15 Kilometer, 30 Kilometer und 45 Kilometer angeboten wurde.

    Einige Kanuten der WVB machten eine Gepäcktour auf der Elbe. Start der Route war Schmilka an der tschechischen Grenze. Der Routenverlauf führte über Dresden, Radebeul, Meißen, Magdeburg, Hamburg, Süderelbe, Stör bis Wilster, dann auf der Wilster in den Nord-Ostsee-Kanal und zurück nach Büdelsdorf. Für die ca. 700 Kilometer wurden 15 Paddeltage und 2 Ruhetage benötigt.

    Besonderheiten: Im Winter wurde in der Turnhalle allgemeines Fitnesstraining gemacht.

    Gelegentlich wurde im Schwimmbad auch Kentertraining durchgeführt.

  • 1976

    Von 1976 bis 1998 war Wolfgang Schnoor der 1. Vorsitzende der WVB

    (4. Präsident der WVB).

  • 1977

    Die Paddler der WVB erarbeiteten sich den Ruf eines der leistungsstärksten Vereine in Schleswig-Holstein. Sie erreichten sehr gute Platzierungen bei den norddeutschen Meisterschaften und Landesmeisterschaften.

  • 1978

    Zum 50. Jubiläum führt die WVB eine Wassersportwoche durch, mit Kanu-Regatten, Staffelwettbewerben, Hindernisrallyes, großem Ball und Festakt.

  • 1981

    Ende des Jahres 1981 spalteten sich die Segler von der Wassersportvereinigung ab und gründeten im November 1981 den Büdelsdorfer Yachtclub e.V. in der Arme-Sünder-Bucht.

    https://www.byc-buedelsdorf.de

  • 1983-1985

    Im Zeitraum von 1983 bis 1985 bauten die Mitglieder der Wassersportvereinigung das neue Vereinsheim, welches die heutige WVB beheimatet. Das Gebäude wurde, unter der Bauaufsicht von Helmut Peters und dem Organisationstalent Wolfgang Schnoor, mit sehr viel Eigenleistungen der Mitglieder erbaut und gestaltet.

  • 1986

    Im April des Jahres wurde das neue Vereinshaus eingeweiht.

    (Das Foto stammt aus dem Jahr 2024)

  • 1998

    Von 1998 bis 2003 war Christian Sturde der 1. Vorsitzende der WVB

    (5. Präsident der WVB).

  • 2003

    Von 2003 bis 2009 war Werner Engelland der 1. Vorsitzende der WVB

    (6. Präsident der WVB).

  • 2009

    Von 2009 bis 2011 war Randi Melander die 1. Vorsitzende der WVB

    (7. Präsidentin der WVB).

  • 2011

    Von 2011 bis 2019 war Rolf-Christian Petersen der 1. Vorsitzende der WVB

    (8. Präsident der WVB).

  • 2019

    seit 2019 ist Andreas Schröder unser 1. Vorsitzender der WVB.

    (9. Präsident der WVB).

  • 2022

    Ab dem September 2022 wurde der Steg zum Einsetzen der Kanus und Kajaks erneuert. Der alte Holzsteg konnte dabei nicht erhalten bleiben. Die neue Metallkonstruktion trägt nun WPC-Paneele, die eine gewisse Dauerhaftigkeit garantieren sollen.

Wassersportvereinigung an der Eider Büdelsdorf e.V.

Am Treidelweg 18 - 24782 Büdelsdorf (Anfahrt)

E-Mail: info@wv-buedelsdorf.de

1. Vorsitzender: 0151-129 189 87

Vereinslogo der WVB